22. Juni 2026
Scribenote für Tierarztpraxen: Mehr Zeit für Patienten
Scribenote für Tierarztpraxen automatisiert die medizinische Dokumentation per KI. Erfahren Sie, wie die Software SOAP-Notizen in Sekunden erstellt.

Scribenote für Tierarztpraxen ist eine spezialisierte KI-Dokumentationssoftware, die gesprochene Behandlungsgespräche automatisch in strukturierte SOAP-Einträge umwandelt. Die cloudbasierte Lösung hilft Tierärztinnen und Tierärzten dabei, täglich bis zu zwei Stunden Dokumentationsaufwand einzusparen und Berichte nahtlos in bestehende Praxismanagementsysteme zu übertragen.
Was ist Scribenote und wie funktioniert die KI-Dokumentation?
Scribenote für Tierarztpraxen ist ein intelligenter Audio-Scribent, der speziell für die Veterinärmedizin entwickelt wurde. Die Anwendung nimmt Behandlungsgespräche, Telefonate oder gesprochene Notizen über ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop auf. Anschließend wandelt eine spezialisierte künstliche Intelligenz diese Audioaufnahmen in präzise, strukturierte SOAP-Notizen (Subjective, Objective, Assessment, Plan) um. Tierärzte müssen die generierten Entwürfe nur noch kurz prüfen und können sie direkt in ihre Praxismanagement-Software (PIMS) übertragen. Dieser automatisierte Prozess reduziert den administrativen Aufwand nach jedem Patientenbesuch auf ein Minimum.
Die Technologie basiert auf hochentwickelten Sprachmodellen, die speziell auf die veterinärmedizinische Terminologie trainiert wurden. Dadurch erkennt das System auch komplexe Diagnosen, Medikamentennamen und Dosierungen fehlerfrei. Tierarztpraxen können die Software somit direkt im Behandlungszimmer mitlaufen lassen, ohne den Fluss des Gesprächs mit dem Tierhalter zu unterbrechen.
Welche Funktionen bietet Scribenote für Tierärzte?
Die Plattform bietet eine Reihe von Werkzeugen, die den Praxisalltag erheblich entlasten und die Qualität der Patientenakten steigern. Neben der reinen Transkription passt sich das System durch adaptive Vorlagen an den individuellen Schreibstil der Tierärztin oder des Tierarztes an. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- SOAP-Notizen auf Knopfdruck: Automatische Erstellung strukturierter medizinischer Berichte aus freien Gesprächen während der Untersuchung.
- Adaptive Templates: Personalisierte Vorlagen, die sich dem bevorzugten Dokumentationsstil des Tierarztes im Laufe der Zeit anpassen.
- Scribenote Companion: Ein interaktiver KI-Assistent, der Fragen zu den erfassten Patientendaten beantwortet und Zusammenfassungen erstellt.
- PIMS-Integration: Direkte Übertragung der Daten in bestehende Praxissysteme über Schnittstellen wie PIMSPal Pro oder den Widget-Modus.
- Client Summaries: Automatisch generierte, leicht verständliche Zusammenfassungen der Behandlung für die Tierhalter.
- Scribephone: Eine Funktion zur direkten Aufzeichnung und Dokumentation von telefonischen Beratungen und Rückrufen.
Wie viel kostet die Nutzung der KI-Software?
Scribenote bietet ein transparentes Preismodell, das sich nach dem Bedarf und der Größe der Tierarztpraxis richtet. Für Einsteiger und Praxen mit geringem Behandlungsaufkommen steht eine kostenlose Basisversion zur Verfügung, die unlimitierte Notizen mit Standard-KI-Modellen ermöglicht. Die Pro-Version für vielbeschäftigte Tierärzte kostet 99 USD pro Monat bei monatlicher Abrechnung oder 79 USD pro Monat bei jährlicher Zahlungsweise (Stand 2026). Für größere Klinikketten und Klinikverbünde bietet der Anbieter maßgeschneiderte Enterprise-Tarife mit erweiterten Verwaltungsfunktionen, Single Sign-On und dediziertem Support an. Durch diese Staffelung können auch kleinere Praxen die Technologie ohne finanzielles Risiko testen.
Welche Vor- und Nachteile hat Scribenote im Praxisalltag?
Ein wesentlicher Vorteil von Scribenote für Tierarztpraxen ist die enorme Zeitersparnis von bis zu zwei Stunden täglich, da die manuelle Tipparbeit nach den Behandlungen entfällt. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet und erfordert kaum Einarbeitungszeit für das gesamte Praxisteam. Ein kritischer Aspekt für Tierarztpraxen im DACH-Raum ist jedoch die Datenschutzkonformität nach DSGVO, da es sich um einen nordamerikanischen Anbieter handelt. Zudem sollten Praxen vorab prüfen, wie gut die Integration in die im deutschsprachigen Raum gängigen Praxismanagementsysteme funktioniert, da viele Schnittstellen primär für den US-Markt optimiert sind. Dennoch überwiegt der Nutzen der schnellen und präzisen Dokumentation für die meisten Anwender deutlich.
Ein weiterer Pluspunkt ist die verbesserte Work-Life-Balance für das Praxispersonal, da lästige Schreibarbeiten nicht mehr in die Freizeit oder Pausen verlagert werden müssen. Auf der anderen Seite erfordert die Nutzung eine stabile Internetverbindung im Behandlungsraum, um die Audiodaten in Echtzeit verarbeiten zu können. Für reine Großtierpraktiker im Außendienst kann dies in ländlichen Regionen mit schlechtem Mobilfunkempfang eine Herausforderung darstellen.
Häufige Fragen
Unterstützt Scribenote die deutsche Sprache?
Ja, die moderne KI-Technologie von Scribenote ist in der Lage, auch deutschsprachige Behandlungsgespräche und medizinische Fachbegriffe präzise zu verstehen und zu verarbeiten. Die Benutzeroberfläche der Plattform ist zwar primär auf Englisch gehalten, die Dokumentationserstellung und die Ausgabe der Berichte funktionieren jedoch problemlos in deutscher Sprache.
Wie wird die Software in das bestehende Praxissystem integriert?
Scribenote nutzt für die Übertragung der fertigen Dokumente spezielle Integrationstools wie PIMSPal Pro oder einen flexiblen Widget-Modus. Damit lassen sich die generierten SOAP-Notizen mit wenigen Klicks direkt in die elektronische Patientenakte der gängigen Praxismanagement-Software übertragen. Für Systeme ohne direkte Schnittstelle bietet der Widget-Modus eine universelle Copy-Paste-Lösung.
Ist die Nutzung von Scribenote datenschutzkonform?
Da Scribenote ein nordamerikanisches Unternehmen ist, müssen Tierarztpraxen im DACH-Raum die Einhaltung der europäischen DSGVO-Richtlinien individuell prüfen. Es empfiehlt sich, vor dem produktiven Einsatz eine detaillierte Datenschutz-Folgenabschätzung durchzuführen und die Tierhalter vor der Aufnahme um Erlaubnis zu bitten.